Klettern ist in den letzten Jahren für alle zugänglicher geworden. Möglich wurde dies durch die zunehmende Verbreitung von Kletterhallen in fast jeder Stadt. Auch jüngere Menschen interessieren sich nun für den Sport und können so von seinen Vorzügen profitieren.
Tatsächlich können Kinder – und um sie geht es hier – durch Klettern sehr viel lernen. Anders als man vielleicht denken mag, ist dieser Sport für sie sehr vorteilhaft. Und hier ist der Grund dafür.

Kompetenzentwicklung in jedem Alter
In dieser Kletterhalle in Paris haben beispielsweise auch Kinder ihren Platz. Diese Sportart kann man schon ab zwei Jahren ausüben. Für Kinder unter sieben Jahren steht das Spielen im Vordergrund. Sie befinden sich noch nicht in der Trainingsphase, sondern entwickeln sich stattdessen spielerisch weiter.
- Gleichgewicht halten;
- Ihre unterschiedlichen motorischen Fähigkeiten.
Kinder entwickeln ihren Gleichgewichtssinn recht schnell und machen dadurch rasche Fortschritte. Genau deshalb ist die Kindheit die beste Zeit, um das Gleichgewicht zu trainieren. Zwischen 7 und 11 Jahren konzentrieren sich Kinder verstärkt auf die Entwicklung ihrer motorischen Fähigkeiten. Sie können bereits die technischen Aspekte des Kletterns ausprobieren und ihre Bewegungen koordinieren. Ab 12 Jahren beginnt die Pubertät.
Ihr Körper entwickelt sich deutlich, was in manchen Fällen beim Klettern hinderlich sein kann. Andere Kinder hingegen gewinnen in der Pubertät an Kraft und Ausdauer. Das ist natürlich ein großer Vorteil beim Klettern. Mit der beim Klettern so wichtigen Rumpfmuskulatur können Kinder Haltungsprobleme korrigieren.
Vorteile auf allen Ebenen
Ob auf körperlicher oder geistiger Ebene, die Vorteile des Kletterns sind für Kinder vielfältig.
Körperliche Vorteile: Das Kind kann so seine psychomotorische Entwicklung beginnen und die Präzision seiner Bewegungen verfeinern. Es entwickelt eine größere Fähigkeit, Lösungen für komplexe Probleme zu finden. Sie werden dann feststellen, dass Ihr Kind:
- Ist agiler;
- Er hat ein gutes Gleichgewicht;
- Positioniert sich perfekt im Raum.
Klettern gehört zudem zu den wenigen Sportarten, die den gleichzeitigen Einsatz von Ober- und Unterkörper erfordern. Dadurch können sich alle Muskeln des kindlichen Körpers harmonisch entwickeln.
Die psychologischen Vorteile: Klettern bietet nicht nur körperliche, sondern auch psychologische Vorteile. Diese Sportart erfordert ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Konzentration. Beim Klettern ist ein Kind völlig allein vor der Wand. Es muss daher die Konsequenzen jeder Entscheidung bedenken. In diesem kurzen Moment können Erwachsene keine Autorität mehr über es ausüben.
Diese Situation ist für die meisten Kinder neu. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und ihre Selbstständigkeit zu entwickeln. Das Kind lernt somit, damit umzugehen:
- Seine Ängste;
- Seine Gefühle;
- Seine Ängste.
Oben angekommen, trägt er die alleinige Verantwortung für seinen Erfolg. Das stärkt sein Selbstvertrauen und fördert seine Entschlossenheit. Klettern ist eine hervorragende Aktivität für schüchterne Kinder, da es ihnen hilft, Selbstvertrauen aufzubauen. Ein zu Aggressionen neigendes Kind lernt, sich besser zu beherrschen. Es ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, seine Energie sinnvoll zu kanalisieren. Kurz gesagt: Klettern lehrt Kinder, stets achtsam mit ihren Handlungen umzugehen.


Eine Aktivität, die man mit Familie oder Freunden genießen kann.
Klettern ist eine tolle Aktivität für Jung und Alt, ob mit der Familie oder in der Gruppe. Man kann es regelmäßig oder nur gelegentlich ausüben. Das Besondere daran ist, dass jeder in seinem eigenen Tempo Fortschritte macht und sich abwechselt. So findet jeder etwas, das ihm Spaß macht, und die ganze Familie kann gemeinsam klettern. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, die Familienbande zu stärken und unvergessliche Momente zu erleben.



